Symposion
Informationen hierzu erfolgen in Kürze
Die Fotografen,
die im Rahmen der 3. Lausitzer Fototage eingeladen sind
Claus Bach
* 1956 in Schneeberg/Erzgebirge, lebt als Fotograf, Künstler und Autor in Weimar. Neben seiner professionellen Arbeit ist er bekannt als Dokumentator der Untergrundkultur der DDR sowie für seine freien künstlerischen Arbeiten.
Andreas Beetz
* Mitte der 1970er, in Magdeburg,
1990er Studium der Architektur an der Bauhaus Universität Weimar,
seit 2014 Schwerpunkt ‑Architektur-Fotografie, Ausrichtung : fotografische Dokumentationen sowie Reportage- und Architekturfotografie
Claus Bach
* 1956 in Schneeberg/Erzgebirge, lebt als Fotograf, Künstler und Autor in Weimar. Neben seiner professionellen Arbeit ist er bekannt als Dokumentator der Untergrundkultur der DDR sowie für seine freien künstlerischen Arbeiten.
Andreas Beetz
* Mitte der 1970er, in Magdeburg,
1990er Studium der Architektur an der Bauhaus Universität Weimar,
seit 2014 Schwerpunkt ‑Architektur-Fotografie, Ausrichtung : fotografische Dokumentationen sowie Reportage- und Architekturfotografie
Meret Eberl
* 2000 in Köln, Studium an der Ostkreuzschule,
arbeitet als freie Fotografin und Assistentin von Mahlers in Berlin
Sven Gatter
* 1978 in Halle (Saale), lebt heute in Hannover und Berlin,
Studium der Angewandten Sozialwissenschaften, Gastaufenthalt an der Bauhaus-Universität in Weimar und Besuch der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin, entwickelte Gatter eine künstlerische Praxis, in der er sich vor allem mit Strukturwandelregionen auseinandersetzt.
Meret Eberl
* 2000 in Köln, Studium an der Ostkreuzschule,
arbeitet als freie Fotografin und Assistentin von Mahlers in Berlin
Sven Gatter
* 1978 in Halle (Saale), lebt heute in Hannover und Berlin, Studium der Angewandten Sozialwissenschaften, Gastaufenthalt an der Bauhaus-Universität in Weimar und Besuch der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin, entwickelte Gatter eine künstlerische Praxis, in der er sich vor allem mit Strukturwandelregionen auseinandersetzt.
Frank Höhler
* 1955in Magdeborn b. Leipzig,
Studium Verkehrshochschule Dresden,
21 Jahre Fotograf am Tierkundemuseum Dresden, Fotograf der Philharmonie Dresden (Konzertreisen), danach tätig für Kunstverlage, Staatliche Kunstsammlungen, Reisen durch Europa
Ute Mahler
* 1949 in Berka, Sachsen/Anhalt) gehört mit ihrem fotografischen Werk, als Lehrende sowie Mitgründerin der renommierten Fotografenagentur Ostkreuz und der Ostkreuzschule Berlin zu den bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Fotografie.
Frank Höhler
* 1955in Magdeborn b. Leipzig,
Studium Verkehrshochschule Dresden,
21 Jahre Fotograf am Tierkundemuseum Dresden, Fotograf der Philharmonie Dresden (Konzertreisen), danach tätig für Kunstverlage, Staatliche Kunstsammlungen, Reisen durch Europa
Ute Mahler
* 1949 in Berka, Sachsen/Anhalt) gehört mit ihrem fotografischen Werk, als Lehrende sowie Mitgründerin der renommierten Fotografenagentur Ostkreuz und der Ostkreuzschule Berlin zu den bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Fotografie.
Werner Mahler
* 1950 in Boßdorf, Sachsen/Anhalt) gehören mit ihrem fotografischen Werk, als Lehrende sowie Mitgründer:innen der renommierten Fotografenagentur Ostkreuz und der Ostkreuzschule Berlin zu den bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Fotografie.
Hans-Christian Schink
* 1961 in Erfurt, lebt in Berlin,
von 1986 bis 1991 Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei Joachim Jansong.
bis 1993 Meisterschüler daselbst, war er »artist in residence« im Künstlerhaus Villa Aurora, Los Angeles,
2012 Stipendiat der Villa Kamogawa Kyoto sowie 2014 Stipendiat der Deutschen Akademie Villa Massimo Rom.
Werner Mahler
* 1950 in Boßdorf, Sachsen/Anhalt) gehören mit ihrem fotografischen Werk, als Lehrende sowie Mitgründer:innen der renommierten Fotografenagentur Ostkreuz und der Ostkreuzschule Berlin zu den bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Fotografie.
Hans-Christian Schink
* 1961 in Erfurt, lebt in Berlin,
von 1986 bis 1991 Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, bei Joachim Jansong.
bis 1993 Meisterschüler daselbst, war er »artist in residence« im Künstlerhaus Villa Aurora, Los Angeles,
2012 Stipendiat der Villa Kamogawa Kyoto sowie 2014 Stipendiat der Deutschen Akademie Villa Massimo Rom.
Ludwig Spaude
* 2001 in Berlin, Eine tiefe Faszination für die Natur und ein starkes Gefühl der Verbundenheit mit den Landschaften, die er einfängt, prägen seine künstlerische Vision. Während er sich vor allem auf die Landschaftsfotografie konzentriert, spiegelt sein Werk seine vergangenen Erfahrungen, Emotionen und Visionen wider
Antine Karla Yzer
* 1993 in Bremen
seit 2019 Studium der Fotografie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg, daneben selbständige Fotografin (Portrait/Dokumentation).
Ludwig Spaude
* 2001 in Berlin, Eine tiefe Faszination für die Natur und ein starkes Gefühl der Verbundenheit mit den Landschaften, die er einfängt, prägen seine künstlerische Vision. Während er sich vor allem auf die Landschaftsfotografie konzentriert, spiegelt sein Werk seine vergangenen Erfahrungen, Emotionen und Visionen wider
Antine Karla Yzer
* 1993 in Bremen
seit 2019 Studium der Fotografie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg, daneben selbständige Fotografin (Portrait/Dokumentation).
Begleitprogramm nur für Teilnehmer des Symposions
Sonntag, 7. 9., ab 14 Uhr
Ankunft, Kennenlernen und Aufbau der Ausstellung
(Bilder von allen Teilnehmer:innen am Symposion)
Montag, 8. 9.
Stadtführung
Geführter Stadtrundgang Lieberose
Veranstaltet vom Förderverein Lieberose e. V.
Dienstag, 9. 9., 9.30 Uhr
Wanderung
Geführte Wanderung durch den ehemaligen Truppenübungsplatz
mit Alexander Haase, Wildnis-Manager der Stiftung in Lieberose
Die Stiftung macht ausgewählte Bereiche durch Wanderwege und geführte Exkursionen erlebbar und setzt sich für die ökologische Vernetzung ihrer Flächen ein. Unsere Mission geht über den klassischen Naturschutz hinaus – als leidenschaftliche Wissensvermittler und Wildnis-Expert:innen fördern wir den gesellschaftlichen Dialog über den Schutz ungelenkter Natur. Das Hauptziel der Stiftung : Wildnis als Lebensversicherung des Planeten für die gegenwärtigen und kommenden Generationen. Die betreuten Flächen dienen nicht nur dem Schutz von Pflanzen- und Tierarten, sondern sind gleichzeitig wirksame natürliche Kohlenstoffspeicher im Klimaschutz.
(aus : Selbstdarstellung der Stiftung Wildnis)
Freitag, 12.9.
Ausflug in die Lieberoser Wüste, bis 1994 Truppenübungsplatz der sowjetischen Streitkräfte
Begleitprogramm zu den 3. Lausitzer Fototagen
vom 7.9.–14.9.2025
Alle Veranstaltungen sind öffentlich und finden in der Darre, Schlosshof 3, 15868 Lieberose, statt.
Mittwoch, 10. 9., 19.30 Uhr,
Ort : Darre
Vortrag
Fotografie im Kunstmuseum
Die 1980er Jahre in der Fotografie der DDR (AT)
Vortrag mit PowerPoint
Ulrike Kremeier, Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst, Cottbus/Frankfurt
Donnerstag, 11. 9., 19.30 Uhr,
Ort Darre
Filmabend
Grit Lemke, BEI UNS HEISST SIE HANKA
Dokumentarfilm, 2023, 90 min, eine Produktion von IT WORKS ! Medien
Heimat : Lausitz. Als erster Kinofilm über, von und mit Sorben begibt sich BEI UNS HEISST SIE HANKA auf einen Streifzug durch den östlichsten Rand Deutschlands. Jahrhundertelang entrechtet und schließlich als ethnische Minderheit offiziell anerkannt, suchen viele Sorbinnen und Sorben heute nach der eigenen und kollektiven Identität. Eingebettet in die malerische Natur der Lausitz begleitet der Dokumentarfilm sorbische Existenzen im Hier und Jetzt.
© Börres Weiffenbach
Freitag, 12. 9., 19 Uhr,
Ort : Darre
Jazz-Konzert
Jazz-Konzert
PETER EHWALD TRIO
Peter Ehwald
tenor & soprano saxophones
Igor Spallati
bass
Andreas Pichler
drums
Samstag, 13. 9., 20 Uhr,
Ort : Darre
Grillabend
Auswertung des Symposions
Grillabend zum Abschluss
Veranstaltet vom Förderverein Lieberose e.V.
Sonntag, 14. 9.
Abreise
Auswahl der Ergebnisse der Symposion-Woche 2025
Claus Bach
Zwischen den Zeiten
Für einige Tage wurden Lieberose und seine Landschaft zur Bühne. An ausgewählten markanten Plätzen habe ich mich in Arbeitskluft in verschiedenen Konstellationen fotografiert. Angespannt steif und zugleich passiv liege ich als Mensch gewordenes Brett nutzlos in der Umgebung. Als selbstironisch verstörender Kommentar auf wahrgenommene Momente vor Ort. Eine exemplarische Situation zwischen Vergangenheit und Zukunft, Stillstand und Bewegung.
Claus Bach
Meret Eberl
Leute, die in die Zeitung kommen
Der lokale Journalismus formt ein kollektives Gedächtnis. Ein Foto vom Anglerfest, ein Text über das Schützenturnier, ein Jubiläum der Feuerwehr, das längst zur Tradition geworden ist. Ein Spiegel der Gemeinschaft, der nicht von außen beobachtet, sondern von innen heraus erzählt. Es steht in kleinen Spalten, zwischen Terminen und Ortssatzungen.
Ich habe Menschen getroffen, die in ihrer Freizeit Vereinsarbeit leisten, kulturelle Traditionen pflegen und soziale Räume schaffen. Menschen, die „in die Zeitung kommen“ – nicht als Ausnahme, sondern weil sie Teil einer Normalität sind, die sichtbar bleibt, solange jemand hinsieht und sie aufschreibt.
Meret Eberl
Sven Gatter
Supermarkt–supermarkt Variante 1 : Für die Arbeit Supermarkt–supermarkt bin ich den Weg zwischen zwei Supermärkten in Lieberose ab gegangen und habe Architektur, Verkehr und Passanten fotografisch festgehalten. Durch teils nur minimale Veränderungen des Kamerastandpunktes und sequenzartige Motivreihen ist ein dichter Bildfluss entstanden, der den vom Strukturwandel geprägten Alltag der Kleinstadt sichtbar macht und zugleich auf die Bedingungen der Fotografie selbst verweist, also auf die Bedeutung von Zeit, Licht, Bildausschnitt und ‑folge.
Sven Gatter
Frank Höhler
Mein Thema bei den Lausitzer Fototagen waren Menschen in ihrem Kleingarten. Kleingärtner schaffen sich außerhalb ihrer vier Wände ein völlig eigenständiges Refugium, jeder Garten ist ein Unikat, auch wenn es in Kleingartenvereinen durchaus Vorschriften gibt, die es zu beachten gilt.
Motivation kann neben dem Erholungseffekt der Hang zur Selbstversorgung, oder auch ein ausgeprägter Gestaltungswille sein. Jeder Garten lässt durch seine Gestaltung Rückschlüsse auf seinen Besitzer zu, was für mich Motivation zum Fotografieren war.
Frank Höhler
Ute und Werner Mahler
Die Dinge stehen nebeneinander.
Sie sind von Menschen geschaffen, wurden vergessen oder werden übersehen.
Fragmente aus verschiedenen Zeiten.
Sie verbindet nichts anderes miteinander als das Nebeneinander.
Manchmal wirken sie fast wie eine Einheit mit Nahtstellen.
Sie sind nicht aus den gleichen Zeiten und nur zufällig am selben Ort.
Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich in einem neuen Miteinander und erzählen damit eine neue Geschichte.
Ute und Werner Mahler
Hans-Christian Schink
Bei Lieberose liegt der ehemals größte sowjetische Truppenübungsplatz der DDR. Während in den sogenannten Kulturlandschaften ein dramatischer Rückgang der Artenvielfalt stattfindet, haben sich auf einem Areal, das der Perfektionierung der destruktivsten Kräfte der Zivilisation diente, zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten erhalten. Durch die Stiftung Naturlandschaften sollen mehr als 3.000 ha dieses Gebietes wieder in einen Zustand von Wildnis versetzt werden.
Ich habe dort so fotografiert, als ob dieses Ziel bereits erreicht sei.
Hans-Christian Schink
Ludwig Spaude
Irgendwo zwischen Zukunft und Vergangenheit, zwischen der Neiße und dem Spreewald, liegt die Lausitz. Narben heilen langsam und zurück bleiben etliche Seen in den Tagebaufolgelandschaften.
Wie sieht ein derartiger Eingriff in die Landschaft aus, wenn er noch nicht abgeschlossen ist ? Ich suchte das Erbe der Kohle, welches nun neue Wege gehen soll. Aus Tagebau wird Tourismus.
Ich entdeckte Landschaften, die wie fremde Welten wirkten : dramatische Klippen, eine brachliegende Salzwüste und idyllische Buchten.
Hans-Christian Schink
Antine Karla Yzer
Antine Karla Yzer fotografiert die Kastanienallee, einen Ort, an dem sie viel über die Lausitz erfährt. Inmitten einer beeindruckenden Pflanzenwelt spielt sich der Alltag der Bewohner:innen ab. Hier sind Mensch und Natur untrennbar miteinander verbunden. In Gesprächen und stillen Beobachtungen erkundet sie die kleine Straße vor Jamlitz und spürt, dass es vor allem die Begegnungen sind, die diesen Ort so besonders machen.


















































